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Omnichannel

Stationärer Handel hat größte
Bedeutung für Multichannel-Händler

Trotz steigender Umsatzzahlen im Online-Handel spielt das stationäre Geschäft für Multichannel-Händler in Deutschland eine große Rolle. Laut einer Befragung unter kleinen und mittelständischen Online-Händlern ist der stationäre Handel die Haupteinnahmequelle für knapp 60 Prozent (58,7%) der befragten Multichannel-Händler und damit das wichtigste Standbein.
Fast jeder zweite Multichannel-Händler (49,2%) verfügt sogar über mehr als ein stationäres Ladengeschäft - und das gleichermaßen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Serviceleistungen, die der stationäre Handel für den Online-Handel bieten kann, sind eine wichtige Brücke zwischen beiden Kanälen.

Stationärer Handel
bleibt wichtige Einnahmequelle

  • Für 6 von 10 Multichannel-Händlern ist der stationäre Handel die wichtigste Einnahmequelle.

  • Für 4 von 10 Multichannel-Händlern ist der Online-Handel Hauptstandbein.

Quelle: Repräsentative Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG unter 301 kleinen und mittelständischen Online-Händlern in Deutschland, März 2015

Multichannel-Händler sind in
jeder Umgebung zu finden

  • 12,3%

    Abgelegene Umgebung am Stadt- oder Dorfrand

  • 21,8%

    Ländliche Umgebung im Zentrum eines kleineren Ortes

  • 30,7%

    Sehr urbane Umgebung mit viel Laufkundschaft

  • 35,2%

    Städtische Umgebung mit wenig Laufkundschaft

Quelle: Repräsentative Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG unter 301 kleinen und mittelständischen Online-Händlern in Deutschland, März 2015

Service-Leistungen sind ein wichtiges
Merkmal des stationären Handels

  • 53,6%

    Click & Collect

  • 52,5%

    Rückgabe online gekaufter Ware

  • 36,9%

    Showrooming

  • 27,9%

    Online-Bestellung im Geschäft

  • 21,8%

    Virtuelle Displays

Quelle: Repräsentative Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG unter 301 kleinen und mittelständischen Online-Händlern in Deutschland, März 2015

Einkaufskanäle

Wo kaufen Sie ein?

Die Ergebnisse der Verbraucherumfrage legen nahe, dass der Anteil des stationären Einkaufs zugunsten des Online- und mobilen Handels zurückgehen wird.

Wo kaufen Sie Kleidung, Schuhe und Accessoires? Wo kaufen Sie Möbel und Einrichtungsgegenstände?
+8%

Mobil
Von unterwegs per Funkverbindung, z.B. mit Smartphone oder iPad

+5%

Online
Im Internet per Computer,
z.B. über Laptop mit Internetanschluss

-16%

Stationär
Vor Ort im Ladengeschäft

HEUTE /
IN 10
JAHREN

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, Juni 2012

Können Sie sich vorstellen, zukünftig Ware ausschliesslich im Internet zu bestellen?

Bei bestimmten Waren kann sich ein großer Teil der Verbraucher vorstellen, diese zukünftig nur noch mobil oder online zu kaufen. Das trifft vor allem auf den Kauf von elektronischen Medien, Reisen und Büchern zu.

55%Nein
38%Ja

außer für bestimmte Artikel wie Mode und Lebensmittel

7%Ja

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, Juni 2012

Welche Produkte
werden in 10 Jahren

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, Juni 2012

Ergebnisse der Konsumentenbefragung legen nahe, dass vor allem Ticketshops und Musikläden zukünftig der Vergangenheit angehören könnten. Die Experten stimmen darin überein, dass Konsumenten bestimmte Güter zukünftig gar nicht mehr im Ladengeschäft erwerben werden: Bücher, Filme und Musik beispielsweise werden dann nur noch digital gehandelt und konsumiert.

Einigkeit zwischen Experten und Verbrauchern besteht jedoch auch darin, dass Ladengeschäfte nicht verschwinden werden. Bestimmte Produkte wird der Konsument weiterhin vor dem Kauf sehen, fühlen und testen wollen.

WIE WICHTIG FINDEN SIE ES, DASS SIE DIE MÖGLICHKEIT HABEN, DIE WARE BEI EINEM HÄNDLER SOWOHL OFFLINE, D.H. STATIONÄR IN EINEM LADENGESCHÄFT, ALS AUCH ONLINE/ MOBIL ZU KAUFEN?

Die Ergebnisse der Konsumentenbefragung zeigen, dass Verbraucher bereits heute den Wunsch haben, über verschiedene Kanäle ihre Einkäufe zu erledigen. So sagen 74 Prozent der Verbraucher, dass sie es sehr wichtig finden, bei einem Händler die Waren über alle Kanäle hinweg einkaufen zu können. Frauen legen darauf sogar noch mehr Wert als Männer.

14-29 Jahre

30-49 Jahre

50 Jahre & älter

74%Sehr wichtig
22%Weniger wichtig
4%Unwichtig
graphic_multichannel_11

Frauen

78%
18%
4%
graphic_multichannel_12

Männer

70%
27%
3%

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, März 2013

HABEN SIE SICH SCHON EINMAL GEÄRGERT, DASS SIE PRODUKTE EINER BESTIMMTEN MARKE NICHT ONLINE KAUFEN KONNTEN?

Knapp die Hälfte der Verbraucher hat sich schon mindestens einmal geärgert, dass sie bestimmte Produkte nicht online kaufen konnten.

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, März 2013

GLAUBEN SIE ALLGEMEIN, DASS ES FÜR HÄNDLER IN DER ZUKUNFT ZUNEHMEND WICHTIGER WERDEN WIRD, IHRE PRODUKTE ÜBER VERSCHIEDENE KANÄLE (STATIONÄR/ ONLINE/ MOBIL) ANZUBIETEN?

Die große Mehrheit der Verbraucher glaubt außerdem, dass es für Händler in der Zukunft noch wichtiger werden wird, ihre Produkte über verschiedene Kanäle (stationär/ online/ mobil) anzubieten.

86%Ja
13%VIELLEICHT
1%Nein

14-29 Jahre

91%
8%
1%

30-49 Jahre

86%
14%
<1%

50 Jahre
& älter

82%
16%
2%

Männer

87%
11%
2%

Frauen

85%
15%
<1%

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, März 2013

haben sie ein produkt schon einmal online bestellt und anschlieSSend offline in einem ladengeschäft abgeholt?

Mehr als jeder vierte Verbraucher hat schon mindestens einmal ein Produkt online bestellt und anschließend im Ladengeschäft abgeholt, bei den 14- bis 49-Jährigen sogar knapp jeder Dritte. Neun Prozent der Konsumenten nutzen das so genannte Click & Collect bereits häufiger.

wenn sie produkte nach der online-bestellung im ladengeschäft abgeholt haben, haben sie dann bei diesem besuch noch weitere produkte aus dem ladengeschäft gekauft?

9%Ja, schon
häufiger
18%Ja, einmal
73%Nein

11% 20% 69%

14–29 Jahre

10% 21% 69%

30–40 Jahre

5% 12% 83%

50 Jahre & älter

21%Ja, schon
häufiger
32%Ja, einmal
47%Nein

16% 36% 48%

14–29 Jahre

26% 28% 46%

30–40 Jahre

14% 37% 49%

50 Jahre & älter

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, März 2013

um welche art von produkten handelte es sich, die sie online bestellt und dann offline im ladengeschäft abgeholt haben?

Bei den Zusatzkäufen, die bei der Abholung von online bestellten Produkten erfolgten, handelt es sich mehrheitlich um Spielzeug, Werkzeug, Bücher sowie Kosmetik und Arzneimittel.

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, März 2013

glauben sie, dass die bedeutung des online-bestellens und anschliessend im laden abholen in zukunft zunehmen wird?

In Zukunft wird Click & Collect nach Ansicht von 88 Prozent der Verbraucher weiter an Bedeutung gewinnen. Davon würde der stationäre Handel profitieren: Bei der Abholung einer Bestellung im Ladengeschäft haben gut die Hälfte der Verbraucher bereits mindestens einmal zusätzliche Produkte gekauft, davon rund jeder Fünfte schon häufiger.

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, März 2013

Die Ladengeschäfte der Zukunft

Können sie sich vorstellen,
dass läden in zukunft vor allem als showrooms fungieren?

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, Juni 2012

Können sie sich vorstellen,
dass läden in zukunft vor allem als showrooms fungieren?

wie gefällt ihnen der gedanke, dass es in zukunft vor allem showrooms gibt?

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, Juni 2012

Die Experten glauben, dass sich Geschäfte stark verändern werden: Wer zukünftig einen stationären Laden aufsucht, wird sich möglicherweise in einem Showroom wiederfinden. Hier können Kunden Produkte testen, aus- und anprobieren, Verkäufer buhlen mit innovativen Präsentationstechniken um Käufer. Vorrätig ist die Ware hier nicht: Entscheidet sich der Kunde für ein Produkt, wird ihm ein neues Exemplar an einen Ort seiner Wahl geliefert.

Aus einer repräsentativen Konsumentenbefragung geht hervor, dass sich etwa die Hälfte der Verbraucher gut vorstellen kann, zukünftig in Showrooms einzukaufen. Fast jeder Dritte hält es sogar für möglich, dass stationäre Läden zukünftig „vor allem als Showrooms fungieren“. Aus heutiger Perspektive stehen Verbraucher diesem Konzept gleichen Teilen wohlwollend, unentschieden und skeptisch gegenüber.

Vor dem hintergrund, dass sich der handel auf immer mehr kanäle verlagert, was glauben sie muss das verkaufspersonal im ladengeschäft der zukunft können?

Quelle: Konsumentenbefragung im Rahmen des Projekts „Zukunft des Handels“, Juni 2012

Nach Meinung der Verbraucher hat der Trend zum Omnichannel Handel auch Auswirkungen auf das Service- personal im Einzelhandel: Die Verbraucher sind mehrheitlich der Auffassung, dass das Personal in stationären Läden in Zukunft noch serviceorientierter sein, noch besser beraten können und noch mehr über die angebotenen Produkte wissen muss.

Dieser Ansicht sind auch die Experten. In Zukunft werden Informationen für Verbraucher immer und überall verfügbar sein. Deshalb wird die Qualität der Informationen ein entscheidender Profilierungsfaktor werden. Verkäufer müssen immer auf dem neuesten Stand sein, denn jede gelieferte Information werden die Konsumenten sofort und überall überprüfen können.